Einladung zum Essen: Das frische Ei - Mythen und Fakten

Das frische Ei - Mythen und Fakten

Ostern naht und es ist Zeit, Infos, Tipps & Tricks zum Thema Ei zu sammeln! Von "Toni's Freilandeier" war ich mit neun anderen Bloggerinnen daher ins Thermenhotel Rogner Bad Blumau eingeladen. Wir durften einen megatollen Tag verbringen und erfuhren so viel... aufgepasst!

 
Rogner Bad Blumau
Rogner Bad Blumau

Liebevoll dekorierte Schauküche
Liebevoll dekorierte Schauküche

Gleich zu Beginn erzählte uns Toni's Qualitätsmanager DI Christian Winter Einiges zum Produktionsbetrieb, zum Ei und zur Qualität. Unter anderem stand die Frage im Raum: Woran erkennt man ein frisches Ei? Auch mit so machem Irrglauben wurde aufgeräumt...





Toni's Qualitätsmanager und ich
Toni's Qualitätsmanager und ich

1. Schwimmende Eier


Das Ei ist nicht mehr frisch, wenn es in einem Wasserglas oben schwimmt? Falsch gedacht! Der Luftraum im Ei hat wenig mit der Frische zu tun. Solange das Ei geruchlos ist, kann es nach dem Erhitzen (Kochen, Backen,...) bedenkenlos gegessen werden. Stellt euch vor: in Dubai ist die gesetzliche Mindesthaltbarkeitsdauer eines Eies drei Mal so lang wie bei uns - 90 Tage statt 28 Tage - und das beim gleichen Ei!


2. Kühlung?!


Auch die Frage nach der Notwendigkeit der Kühlung wurde geklärt: Eier brauchen nicht im Kühlschrank gelagert zu werden. Lediglich, wenn es bereits gekühlt wurde, sollte das beibehalten werden.


3. "Wie ein rohes Ei..."


... so wie im Sprichwort muss es ganz und gar nicht behandelt werden! Eín bisschen Hühnerdreck am Ei macht überhaupt nichts - im Gegenteil: das Güteklasse-A-Ei darf vom Produktionsbetrieb gar nicht gewaschen oder abgewischt werden. Das würde der schützenden Schale schaden und die Keime würden erst recht ins Ei gewischt werden.

Auch dass man Eier möglichst frisch aus dem Stall holen und verbrauchen sollte, ist ein Irrglaube. Ein gelegtes Ei soll ein paar Tage reifen - erst dann entfaltet es seinen vollen Geschmack.


4. Weiße Henne = weißes Ei?


Besonders zu Ostern sind weiße Eier zum Selberfärben gefragt. Wer sich bei einem weiß gefiederten Huhn auf weiße Eierschalen freut, wird oftmals enttäuscht. Ausschlaggebend für die Schalenfarbe ist nämlich die Farbe des Ohrläppchens von der Henne!

"Toni's Babette" ist eine Hühnerrasse mit teils grünen Ohrläppchen - habt ihr schon die grünen Eier gesehen?


Dotter = Fütterung?!


Warum ist der Dotter des Jausen-Eies so hell? "Das liegt an der Fütterung und/oder an der Haltung", lautet die oft gehörte Antwort. Doch hier spielt vielmehr die Sonne eine Rolle: Im Frühjahr wird das freilaufende Huhn vermehrt mit Sonne beschienen - durch das Sonnenlicht entsteht Vitamin D, das sich dann in der Dotterfarbe zeigt.


5. Eierschälen leicht gemacht...


Ob sich ein Ei gut oder schlecht schälen lässt, liegt nicht am richtigen Kochen oder Abschrecken, sondern am Alter des Eies! Ganz frische Eier lassen sich nicht gut schälen - die Eihaut löst sich nicht. Von reiferen Eiern hingegen fällt die Schale mit zwei Handbewegungen vom Ei.

Vom AMA Gütesiegel wird sogar vorgeschrieben, dass Eier nach dem Legen 14 Tage gelagert werden müssen - erst dann dürfen sie gefärbt und als gefärbte Eier verkauft werden.

 

Ich habe bei meinem Besuch beim Toni's Freilandeier-Workshop im Rogner Bad Blumau noch Einiges mehr erfahren und erlebt! Eierfärben mit Naturfarben, tolle Eiergerichte mit dem Küchenchef zubereiten uvm. vom Workshop könnt ihr hier im gesamten Bericht lesen - viel Spaß! >>

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