Einladung zum Essen: Löwenzahnhonig

Löwenzahnhonig

Im Moment blüht der Löwenzahl auf allen Wiesen. Aus den Blütenköpfen bzw. den gelben Blütenblättern kann man seeehr leckeren Sirup, den Löwenzahnhonig, kochen. Ich hab es zum ersten Mal ausprobiert, und hier kommt das süße Ergebnis: als Brotaufstrich oder zum "Einfach-So-Naschen" oder zum Verschenken!

Löwenzahnhonig
Löwenzahnhonig

Zutaten (für 2 kleine Gläschen):

100 Löwenzahnblütenköpfe
Saft einer kleinen Zitrone
250 g Zucker
250 g braunen Zucker
500 ml Wasser
1 Stück Zimtstange (ca. 1 cm)
1 Gewürznelke

Zubereitung:

1. Die Köpfe auf Küchenpapier auslegen und eine halbe Stunde liegen lassen, danach kurz abspülen. Dann soweit möglich (es ist ein bisschen Arbeit...) die Blüten aus den Blütenköpfen rupfen. Etwas Grün, das noch an den Blüten hängt, macht nichts aus!

2. Alle Zutaten (Wasser, Zucker, Zitronensaft, Gewürze, Blütenblätter) in einem Topf aufkochen. So lange bei niedriger Hitze einkochen, bis ein Sirup mit honigartiger Konsistenz entsteht (dauert ca. 45 Minuten).

3. Durch ein feines Sieb seihen und in Gläschen füllen! Sollte euer Honig aus Versehen etwas zu fest und karamellähnlich geworden sein, einfach nochmals einen Schuss kochendes Wasser einrühren (ist mir auch passiert, das klappt wunderbar :-)

Von der Verkostung meines ersten Löwenzahnhonigs war ich begeistert! Und es macht Spaß, wenn der Frühling da ist und alles zu blühen und wachsen beginnt, auch wieder die Verarbeitung der Naturschätze in der Küche zu starten. Ich wünsch euch viel Spaß beim Ausprobieren!

PS.: Das ist Kurzvariante vom Löwenzahnhonig. Die Langversion wäre, die Blüten zu Beginn nicht abzuspülen. So kommt auch der Blütenstaub, der den Honig noch kräftiger macht, mit in den Topf - allerdings eventuell auch der eine oder andere "tierische Begleiter", sprich Mücken oder Käferchen. Daher wird in der Langversion erst ohne Zucker aus allen anderen Zutaten ein Sud gekocht. Dann durch ein Tuch abseihen, und dann erst aus Sud und Zucker den Honig kochen.
Ich bin auch gespannt, ob jemand von euch hier Erfahrungen und Kochvarianten hat - lasst es mich wissen!

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